Masterpiece

Ein buchstäbliches Meisterstück ist entstanden, ein Masterpiece nach Anleitung von Hinterm Stein. Die Konstruktion ist wirklich genial und mit ein bisschen Geschick ist das Masterpiece auch gut zu stricken.

Meine Mama meinte, ich brauche einen Blazer zu meinen Kleidern. Das würde besser aussehen, als immer meine Strickjacken. Nachdem ich Blazer nicht so gerne trage, habe ich halt einen Blazer gestrickt 🙂

Das Garn ist eine DK mit der Farbe 13 AL von Wollmeise, Foto, Jacke usw. sind meins.

Und weil es donnerstags rumst, geht es zu RUMS

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Lenkertasche auf Wunsch

Eine Freundin hat mich gebeten, für ihren E-Scooter, den sie auf Arbeit hat, eine Lenkertasche zu nähen.
In meinem Kopf hat es dann erst mal gerattert, wie ich das am besten machen soll.
Vor kurzem habe ich die Tasche Leda von Fadenfreundin genäht und die Größe schien mir ideal. Also habe ich mit Gurtband und Klettband noch zwei Schlaufen gebastelt und angenäht.
Den Schnitt mag ich sehr, da durch die Abnäher eine schöne Beutelform entsteht, ohne dass man Ecken abnähen muss.
HIer ein paar Bilder

Hilfe, mein vernähter Faden rutscht raus!

Ich stricke gerne mit Seide. Sie ist temperaturausgleichend, glänzt wunderbar und bei Verwendung von dünnem Garn auch angenehm leicht.

Doch nun hatte ich den letzten Faden am Abschluss schon das dritte Mal vernäht, er rutscht immer wieder raus. Manchmal tauchen doch wieder alte Vorgehensweisen aus. Also habe ich passendes Nähgarn und eine Nähnadel genommen und den Faden fest genäht. Der rutscht wohl nicht mehr rausQ!

Girls in Paris

Hier mal ein Beispiel dafür, dass man auch aus „Kinderstoffen“ ein erwachsenentaugliches Kleidungsstück nähen kann. Hinter dem Stoff war ich schon eine Weile her und als er dann im Angebot war, habe ich zu gegriffen.

Aus dem Stoff für den Rock war genug übrig, dass noch ein Schal bzw. eine Stola entstanden ist.

Der Rock und das Shirt sind nach Anleitung und Schnitt Businessset Donna entstanden.

Damit geht es heute zu Creadienstag

 

Spring Lane CAL

Ich wollte eine Decke häkeln. Da mir beim Häkeln allerdings schnell die Hände schmerzen, sollte die nicht so gross sein und möglichst aus Grammy Squares bestehen. 

Da kann der Spring Lane CAL von Die gerade Recht.

Ich muss auch sagen, ich war angenehm überrascht. So verwirrend ich die Strickanleitungen von Drops finde, so klar und gut war die Häkelanleitung.

Gehäkelt habe ich mit Nadelstärke 3,5, da ich sehr locker häkle. Zusammen gehäkelt habe ich statt mit festen Maschen mit Kettmaschen. Vor dem Rand bin ich erstmal mit festen Maschen rum 

Und hier das Ergebnis

Und damit geht’s​heute zu den Montagsfreuden

Meine Coverlock

Ich bin euch ja noch einen Bericht über meine Coverlock schuldig. Sie kam tatsächlich am nächsten Tag, nachdem ich reklamiert hatte, an.

Leider hatte ich nur Zeit zum Auspacken und einer kurzen Funktionsprüfung, weil ich zwei Tage zu meiner Mama fahren wollte.

Da ist sie,  meine neueste Erwerbung und wir haben uns in den letzten fünf Wochen angefreundet.

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Man muss dazu sagen, sie ist schon eine Diva. Das Einfädeln geht super einfach nach der Bedienungsanleitung. Die LED-Beleuchtung ist genial. Aber, wer denkt, wenn er mit einer Overlock umgehen kann, dann klappt das auch mit einer Covermaschine, irrt sich. Ich habe mich auch geirrt.

Erstens wird nicht, wie bei der Overlock, der Stich auf der Stichplatte gebildet, sonder auf dem Stoff. Hier musste ich gleich zu Anfang ein paar „Verwicklungen“ entfernen.

Zweitens muss man sehr gefühlvoll mit dem „Gaspedal“ umgehen, sonst hat man nur einen binären Antrieb also entweder null oder eins. Die Erfahrung mit schnellen Autos ist hier sehr hilfreich.

Außerdem ist sie sehr empfindlich, wenn der Stoff. z.B. bei Nahtstellen, dicker wird. Ich habe herausgefunden, dass man etwas davor am besten den Stoff gerade richtet und Vollgas gibt. Bevor die Maschine meckern kann, ist man drüber.

Naht fertig, Stoff rausziehen? Nein so einfach geht es nicht, es sei denn, man will, dass der Stoff festgehalten wird oder sich die Naht wieder auflöst. Man muss kurz vor Ende des Stoffs oder an der gewünschten Stelle anhalten, das Handrad nach vorne drehen, bis ein Stich gemacht ist, dann rückwärts drehen, damit ein Stück rückwärts gemacht wird und wie wir Bayern sagen, nochmal a „Ruckerl“ vor.

Dann lässt sich der Stoff problemlos rausziehen und der Faden abschneiden. Laut Anleitung soll man die Fäden vernähen, bzw. verknoten.

Inzwischen bin ich ganz glücklich mit meiner Diva und meine Säume sehen ein ganzes Stück professioneller aus. Geeignet ist so eine Covermaschine für Leute, die viel Kleidung nähen und schöne Säume wollen und vor allem auch schon etwas Näherfahrung haben.

Das erste Mal Fleece

Mein erster Bademantel, das erste Mal Fleece!

Mein neuer Bademantel, genäht nach einem Schnitt von Fadenkäfer. Er ist noch weit weg von perfekt, an manchen Stellen darf man nicht so genau hin schauen, aber er ist herrlich kuschlig und in einer meiner absoluten Lieblingsfarben.

 

Folgende Änderungen habe ich vorgenommen:

Ich wollte nicht, dass man die Naht sieht, wenn ich die Kapuze trage, weshalb ich einen Beleg angenäht habe. Den Gürtel habe rund herum abgesteppt, damit die Stofflagen sich nicht aneinander verschieben. Außerdem habe ich den Beleg, nicht wie beschrieben, doppellagig angenäht und dann noch einmal umgeklappt. Das geht wohl mit Jersey, aber bei mehr als sechs Lagen Fleece, was dann an den Nahtstellen der Fall gewesen wäre, streikt meine Maschine. Zumal es sich in diesem Fall um dicken Fleece gehandelt hat. Aus dem selben Grund habe ich die Säume nicht doppelt umgeklappt, sondern nur einfach.

Beim Gürtel würde ich beim nächsten Mall  die Nahtzugabe nur einklappen und dann abnähen, dass hätte mir die Wenderei erspart.

Die Taschen habe ich versehentlich der Länge nach angenäht, aber dann so gelaswsen.

Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den Abend aufs Bademantelkuscheln!

Und weil heute Freutag ist, geht es mit dem Bademantel dort hin!

Mein erster Steek

Lange bin ich um diese Technik herum geschlichen und habe mich nicht getraut. Etwas gestricktes einfach aufzuschneiden, war mir suspekt.Fair Isle Jacken werden in der Runde gestrickt, mit einem sogenannten Steek dazwischen. Der wird dann auf beiden Seiten der geplanten Öffnung abgenäht und dann eben aufgeschnitten.

Eine Freundin von mir hat es gewagt und meinte, das sei gar kein Problem.

Also habe ich mir etwas Garn besorgt, dass nicht ganz so teuer war, falls es  daneben geht, hab mir ein eingängiges Muster gesucht und angefangen. Frau braucht ja schließlich neue Herausforderungen.

Die Jacke wurde von oben gestrickt, mit Rundpasse und Zunahmen und verkürzten Reihen im Rückenbereich. Die Ärmel wurden dann stillgelegt und der Rumpf weiter gestrickt. Soweit kein Problem, ich stricke schon seit Jahren Oberteile am liebsten von oben nach unten in einem Stück.

Als der Körper fertig war, habe ich mich ans Aufschneiden gewagt. Meine Nähmaschine hat die Nähte im Gestrick wunderbar geschafft, erst mit einfachen Geradstich und dann sicherheitshalber noch mit dreifach elastischem Stich.

Die Schere in die Hand genommen und den ersten Schnitt gemacht.

Nichts hat sich aufgelöst

Also habe ich tapfer weiter geschnitten.

Nachdem mir der Rand nicht ganz gefallen hat und ich etwas misstrauisch war, habe ich noch das Messer meiner Overlock weg geklappt und den Rand nochmals versäubert.

Seht selbst.

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Hier ist die Knopfleiste bereits angestrickt.

Inzwischen sind die Ärmel angestrick und die Knöpfe (ich liebe die Optik von vielen Knöpfen, aber hasse das Annähen) sind angenäht.

 

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Die Jacke ist kuschlig war, gestrickt wurde sie nach der Anleitung Damejakka Loppa von Pinneguri. Die Anleitung gibt es inzwischen auch auf Deutsch. Das Garn ist die Flora von Drops. Es hat einen Alpakaanteil, was ich sehr gerne mag.

Weil heute Dienstag ist, geht es mit der Jacke zum Creadienstag

und auf Einladung von Ruth zu Häkeline

Rosetten für alle Fälle

Wahrscheinlich kennen das mehr Frauen mit langen Haaren. Man nimmt einen Haargummi, macht sich einen Pferdeschwanz oder einen Dutt. Irgendwann nervt es oder ziept. Man nimmt den Gummi ab und passt drauf auf. Trotzdem scheinen sich die Dinger weg zu schleichen, ich zumindest verliere sie immer mal wieder.

Deshalb habe ich mal wieder welche gemacht und auch noch gleich für meine Lieblingsmädels von Ravelry mit.

Genäht habe ich sie grob nach Anleitung von Congabären. Allerdings habe ich mich nicht stur an die Maße gehalten, sondern daran, was der Stoffrest hergab.

 

Damit geht es heute zu Creadienstag

Jersey schneiden

Immer wieder höre ich die Frage: „Was soll ich machen, damit Jersey sich beim Schneiden nicht so rollt?“

Die Frage habe ich mir auch gestellt, als ich angefangen habe, mit Jersey zu nähen.

Ich habe ihn mit Sprühstärke gebügelt, versucht ihn vor dem Nähen zu säumen. Selbst mit der Overlock war es nicht wirklich perfekt, bis zu dem Tag, an dem ich versehentlich zur Zickzackschere gegriffen habe.

Was soll ich sagen? Es funktioniert nicht bei jedem Jersey hundertprozentig, aber es ist viel, viel besser. Ich selbst schneide Jersey jedenfalls nur noch mit der Zickzackschere zu und tue micht damit bedeutend leichter, natürlich auch bei Sweat.