Frühlingsjäckchen

Meine Jacke habe ich bereits zweimal geribbelt, einmal weil das Garn für diese Jacke zu schwer war und einmal, weil ich einen Riesenfehler fabriziert habe.

Meine Frühlingsjacke wird ein Hourglass nach einer Anleitung von Hinterm Stein.

Die Jacke wird seitwärts gestrickt und enthält viele verkürzte Reihen und auch mehrmals einen provisorischen Maschenanschlagt. Das Muster, das zu stricken ist, ist sehr einfach und eingängig.

Überhaupt liebe ich die Anleitungen dieser Desingnerin, die immer sehr ausführlich, auch mit möglichen Wandlungen beschrieben und teilweise auch sehr detailverliebt sind. Ich habe bereits die Masterpiece nach ihrer Anleitung gestrickt und liebe diese Jacke.

Gestrickt wird die Jacke aus Kaschmir von Fairalpaca. Mir ist bewusst, dass das Material pillen wird, aber ich will es einfach wissen.

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Wendebeanie

Nach langer Zeit mal wieder ein Blogbeitrag von mir.  Ich habe zwar einiges genäht und gestrickt, aber nicht online gestellt. Das will ich jetzt mit der Zeit nachholen. Ich hoffe, es bleibt nicht nur bei den guten Vorsätzen.

Als erstes möchte ich euch eine Beanie vorstellen. Sie ist aus Stoffresten entstanden, nach dem Schnittmuster Wendebeanie nach pattydoo. Allerdings habe ich eine Wendeöffnung, nicht wie von Ina vorgeschlagen an der Seite gelassen, sondern am unteren Rand beim Zusammennähen der beiden Mützen. Danach habe ich die Mütze mit meiner Covermaschine abgesteppt und dabei gleich die Wendeöffnung geschlossen.

Selbstverständlich kann man die Mütze auch mit einer normalen Nähmaschine absteppen oder einen Zierstich verwenden.

Ich hoffe, die Mütze gefällt euch und sie geht auch zu Creadienstag

Leseknochen mal zwei

Eine meiner Freundinnen hat Probleme mit dem Nacken. Als sie bei mir zu Besuch war, war sie begeistert von meinem Leseknochen. Da er ihr so gut tat, habe ich ihn ihr spontan geschenkt.

Einige Monate später hat sie mich gebeten, ihr für eine Freundin, die ebenfalls Probleme mit dem Nacken hat und für ihre Mutter nochmals je einen Leseknochen zu nähen.

Da sie eine meiner liebsten Freundinnen ist, konnte ich ihr diese Bitte nicht abschlagen. Hier das Ergebnis.

Und weil heute Freitag ist, geht es zu Freutag

 

Masterpiece

Ein buchstäbliches Meisterstück ist entstanden, ein Masterpiece nach Anleitung von Hinterm Stein. Die Konstruktion ist wirklich genial und mit ein bisschen Geschick ist das Masterpiece auch gut zu stricken.

Meine Mama meinte, ich brauche einen Blazer zu meinen Kleidern. Das würde besser aussehen, als immer meine Strickjacken. Nachdem ich Blazer nicht so gerne trage, habe ich halt einen Blazer gestrickt 🙂

Das Garn ist eine DK mit der Farbe 13 AL von Wollmeise, Foto, Jacke usw. sind meins.

Und weil es donnerstags rumst, geht es zu RUMS

Lenkertasche auf Wunsch

Eine Freundin hat mich gebeten, für ihren E-Scooter, den sie auf Arbeit hat, eine Lenkertasche zu nähen.
In meinem Kopf hat es dann erst mal gerattert, wie ich das am besten machen soll.
Vor kurzem habe ich die Tasche Leda von Fadenfreundin genäht und die Größe schien mir ideal. Also habe ich mit Gurtband und Klettband noch zwei Schlaufen gebastelt und angenäht.
Den Schnitt mag ich sehr, da durch die Abnäher eine schöne Beutelform entsteht, ohne dass man Ecken abnähen muss.
HIer ein paar Bilder

Hilfe, mein vernähter Faden rutscht raus!

Ich stricke gerne mit Seide. Sie ist temperaturausgleichend, glänzt wunderbar und bei Verwendung von dünnem Garn auch angenehm leicht.

Doch nun hatte ich den letzten Faden am Abschluss schon das dritte Mal vernäht, er rutscht immer wieder raus. Manchmal tauchen doch wieder alte Vorgehensweisen aus. Also habe ich passendes Nähgarn und eine Nähnadel genommen und den Faden fest genäht. Der rutscht wohl nicht mehr rausQ!

Girls in Paris

Hier mal ein Beispiel dafür, dass man auch aus „Kinderstoffen“ ein erwachsenentaugliches Kleidungsstück nähen kann. Hinter dem Stoff war ich schon eine Weile her und als er dann im Angebot war, habe ich zu gegriffen.

Aus dem Stoff für den Rock war genug übrig, dass noch ein Schal bzw. eine Stola entstanden ist.

Der Rock und das Shirt sind nach Anleitung und Schnitt Businessset Donna entstanden.

Damit geht es heute zu Creadienstag

 

Spring Lane CAL

Ich wollte eine Decke häkeln. Da mir beim Häkeln allerdings schnell die Hände schmerzen, sollte die nicht so gross sein und möglichst aus Grammy Squares bestehen. 

Da kann der Spring Lane CAL von Die gerade Recht.

Ich muss auch sagen, ich war angenehm überrascht. So verwirrend ich die Strickanleitungen von Drops finde, so klar und gut war die Häkelanleitung.

Gehäkelt habe ich mit Nadelstärke 3,5, da ich sehr locker häkle. Zusammen gehäkelt habe ich statt mit festen Maschen mit Kettmaschen. Vor dem Rand bin ich erstmal mit festen Maschen rum 

Und hier das Ergebnis

Und damit geht’s​heute zu den Montagsfreuden

Meine Coverlock

Ich bin euch ja noch einen Bericht über meine Coverlock schuldig. Sie kam tatsächlich am nächsten Tag, nachdem ich reklamiert hatte, an.

Leider hatte ich nur Zeit zum Auspacken und einer kurzen Funktionsprüfung, weil ich zwei Tage zu meiner Mama fahren wollte.

Da ist sie,  meine neueste Erwerbung und wir haben uns in den letzten fünf Wochen angefreundet.

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Man muss dazu sagen, sie ist schon eine Diva. Das Einfädeln geht super einfach nach der Bedienungsanleitung. Die LED-Beleuchtung ist genial. Aber, wer denkt, wenn er mit einer Overlock umgehen kann, dann klappt das auch mit einer Covermaschine, irrt sich. Ich habe mich auch geirrt.

Erstens wird nicht, wie bei der Overlock, der Stich auf der Stichplatte gebildet, sonder auf dem Stoff. Hier musste ich gleich zu Anfang ein paar „Verwicklungen“ entfernen.

Zweitens muss man sehr gefühlvoll mit dem „Gaspedal“ umgehen, sonst hat man nur einen binären Antrieb also entweder null oder eins. Die Erfahrung mit schnellen Autos ist hier sehr hilfreich.

Außerdem ist sie sehr empfindlich, wenn der Stoff. z.B. bei Nahtstellen, dicker wird. Ich habe herausgefunden, dass man etwas davor am besten den Stoff gerade richtet und Vollgas gibt. Bevor die Maschine meckern kann, ist man drüber.

Naht fertig, Stoff rausziehen? Nein so einfach geht es nicht, es sei denn, man will, dass der Stoff festgehalten wird oder sich die Naht wieder auflöst. Man muss kurz vor Ende des Stoffs oder an der gewünschten Stelle anhalten, das Handrad nach vorne drehen, bis ein Stich gemacht ist, dann rückwärts drehen, damit ein Stück rückwärts gemacht wird und wie wir Bayern sagen, nochmal a „Ruckerl“ vor.

Dann lässt sich der Stoff problemlos rausziehen und der Faden abschneiden. Laut Anleitung soll man die Fäden vernähen, bzw. verknoten.

Inzwischen bin ich ganz glücklich mit meiner Diva und meine Säume sehen ein ganzes Stück professioneller aus. Geeignet ist so eine Covermaschine für Leute, die viel Kleidung nähen und schöne Säume wollen und vor allem auch schon etwas Näherfahrung haben.

Coverlockmaschine auf Abwegen

ich wollte eine Coverlockmaschine, weil ich professionelle Säume nähen wollte und mit Zwillingsnadel trotz Spannungsanpassung bei Jersey oft eine „Wurst“ produzierte.

Also dafür sparen?

Da sah ich einer Online-Nähwelt eine Maschine die mir gefiel, in dem preislichen Rahmen, den ich mir gesetzt habe war, und es wurde eine 0%-Finanzierung angeboten. Zinsen gibt es auf dem Sparbuch auch so gut wie keine, also die Maschine bestellt.

Leider war sie nicht lieferbar und so wurde mir zugesichert, dass die Maschine raus geht, sobald sie da ist. Voraussichtlich würde sie Anfang März raus geschickt. Die Kreditbestätigung kam und ich wartete auf meine Maschine. Die kam nicht.

Also heute nachgefragt. Für eine erfahrene Helpdeskmitarbeiterin war es eine Qual. Erst keine Ahnung und nachfragen, dann angeblich keine Bestätigung der Finanzierung, obwohl seit drei Wochen von der Bank bestätigt. Dann nochmals Rückmeldung vom Verkäufer, die Maschine ist da, er war im Urlaub und vor seinem Urlaub die Maschine noch nicht da.

Fazit, der Mann hat im Urlaub keinen Vertreter, es kümmert sich keiner um die getätigten Aufträge und die Kundin ist auf 180.

Die Maschine soll spätestens übermorgen raus geschickt werden, ich darf die erste Rate schon morgen zahlen ohne die Ware zu haben oder die Maschine getestet zu haben.

Ich möchte mir nächstes Jahr eine Stickmaschine gönnen, aber ich befürchte, die wird bei der Konkurrenz im Bayerischen Wald gekauft, da kann ich die Maschine auch selbst abholen, weil der Weg